Steckbrief
- Betrieb
- yakabuna, Personaldienstleister in Deutschland mit Niederlassungsnetz
- Ansprechpartner
- Axel Bindan, Inhaber und Gründer
- Projekt
- 3.500 potenzielle Kandidaten für 25 offene Stellen eines Auftraggebers
- Ergebnis
- Kontakt und Qualifizierung in zwei Tagen statt mehrerer Wochen; rund 100 Stunden gespart
Ausgangssituation
- Ein Auftraggeber brauchte kurzfristig 25 Arbeitskräfte.
- yakabuna hatte 3.500 mögliche Kandidaten ermittelt; sie alle von Hand anzurufen und zu qualifizieren, hätte mehrere Wochen gedauert.
Die Lösung
- Statt eingehende Anrufe zu beantworten, rief die KI die Kandidaten selbst an.
- Im Gespräch stellte sie die Qualifizierungsfragen, sodass das Team die passenden Bewerber für den Auftraggeber auswählen konnte.
Der Nutzen
- Laut Unternehmen wurden die 3.500 Kandidaten innerhalb von zwei Tagen kontaktiert und qualifiziert.
- Die 25 offenen Stellen konnten besetzt werden.
- Die Zeitersparnis gibt die Fallstudie mit 100 Stunden an.
Herausforderungen
- Bei ausgehenden Anrufen sollte vorab geklärt sein, dass die Angerufenen mit einem Anruf rechnen dürfen und erfahren, dass sie mit einer KI sprechen.
- Die Zahlen stammen aus einer Anbieterveröffentlichung; wie viele Kandidaten tatsächlich erreicht wurden, nennt die Fallstudie nicht.
Learnings für andere Betriebe
- KI auch für ausgehende Anrufe denkenTelefon-KI ist nicht nur Anrufannahme. Für Massenkontakte mit festen Fragen – Verfügbarkeit, Qualifikation, Startdatum – kann sie Wochen an Telefonarbeit verdichten.
- Qualifizierungsfragen klar festlegenJe eindeutiger die Kriterien, desto verlässlicher sortiert die KI. Die Entscheidung über Kandidaten bleibt beim Menschen.
- Parallelität ist der EngpassTausende Anrufe in wenigen Tagen gelingen nur, wenn viele Gespräche gleichzeitig laufen können. Das gehört in jede Tarifanfrage.
Unsere Einordnung
Laut unseren Daten sind ausgehende Anrufe bei fonio im Tarif Solo nicht enthalten. Der Tarif Team (359 € netto im Monat, 3.600 Minuten, drei parallele Gespräche) erlaubt sie, ebenso Scale (ab 599 € netto, ab 6.000 Minuten, individuelle Parallelität); hinzu kommen jeweils die Verbindungskosten.
Eigene Schätzung: Bei angenommen 2 Minuten je Gespräch ergeben 3.500 Anrufe rund 7.000 Minuten. Mit drei Leitungen wären das gut 38 Stunden reine Gesprächszeit – in zwei Tagen kaum machbar. Ein Projekt dieser Größe läuft daher realistisch über Scale mit mehr parallelen Gesprächen und individuellem Preis. Da fonio monatlich kündbar ist, lässt sich ein solcher Einsatz grundsätzlich auch projektbezogen buchen; die Konditionen sollte man vorab anfragen.
Die Fallstudie wurde vom Anbieter fonio veröffentlicht; die Zahlen sind Angaben des Anbieters bzw. Kunden und nicht unabhängig geprüft. Wir haben mit keinem der Beteiligten gesprochen und erhalten von keinem Geld.
Häufige Fragen
Kann eine KI Bewerber anrufen und vorqualifizieren?
Ja. yakabuna hat mit fonio 3.500 potenzielle Kandidaten in zwei Tagen angerufen und qualifiziert, um 25 Stellen zu besetzen. Die Auswahl traf anschließend das Team.
Was kosten ausgehende KI-Anrufe?
Bei fonio sind ausgehende Anrufe ab dem Tarif Team (359 € netto im Monat) möglich, zuzüglich Verbindungskosten. Für Tausende Anrufe in kurzer Zeit kommt eher Scale ab 599 € netto mit individueller Parallelität in Frage.
Quelle: „Case-Study: Unser KI-Telefonassistent im Einsatz bei yakabuna“, fonio.ai – zum Original ↗. Zusammenfassung in eigenen Worten; Kosten und Einordnung von KI-Telefonassistent-Anbieter.