Steckbrief
- Betrieb
- Kieferorthopädische Praxis mit Standorten in Königstein im Taunus und Frankfurt; 3 Kieferorthopäden, rund 20 Mitarbeitende
- Praxissoftware
- ivoris
- Kennzahlen
- in der Spitze 5 gleichzeitige Telefonate; laut Kennzahlenkasten 64 Neupatienten und 9 Terminaktionen pro Spitzenwoche
- Im Einsatz seit
- März 2025
Ausgangssituation
- Der Empfang war personell gut besetzt; das Problem war die Erreichbarkeit.
- Zwei Standorte, viele Anrufe und zahlreiche Kontakte außerhalb der Sprechzeiten machten es schwer, jederzeit ans Telefon zu gehen.
Die Lösung
- Nach anfänglicher Skepsis überzeugte den Inhaber eine Hörprobe; entscheidend war die Aussicht auf Erreichbarkeit rund um die Uhr.
- Luna wurde von Beginn an für beide Standorte eingerichtet und ordnet jede Anfrage dem passenden Standort zu.
- Die KI bucht auch Notfalltermine außerhalb der Sprechzeiten und Neuberatungen; alle Gespräche werden transkribiert.
Der Nutzen
- Jeder Anruf wird angenommen – der Inhaber beschreibt das als großen Gewinn an Freiheit.
- Am Empfang klingelt das Telefon deutlich seltener, das Team wird kaum noch unterbrochen.
- Neuberatungen, vor allem am Standort Frankfurt, werden regelmäßig direkt über die KI gebucht.
Herausforderungen
- Die Zuordnung zu zwei Standorten war eine zusätzliche Anforderung bei der Einrichtung.
- Ein Teil der Patienten möchte weiterhin mit Menschen sprechen; diese Möglichkeit muss bestehen bleiben.
- Die Kennzahlen im Bericht wirken nicht stimmig (mehr Neupatienten als Terminaktionen pro Woche) und stammen vom Anbieter; sie sind nicht unabhängig geprüft.
„Du weißt: Jeder Anruf wird angenommen, nichts geht verloren.“
Inhaber der Praxis Dr. Banach, im Erfahrungsbericht von praxipal, zitiert nach praxipal
Learnings für andere Betriebe
- Erreichbarkeit als eigenes ZielEine KI lohnt sich nicht nur bei Personalmangel. Wer viele Anrufe außerhalb der Sprechzeiten bekommt, gewinnt vor allem Erreichbarkeit.
- Standortlogik von Anfang an abbildenBei mehreren Standorten muss die KI Anfragen sicher zuordnen. Diese Regeln gehören in die Einrichtung, nicht in die Nachbesserung.
- Gewöhnung braucht WiederholungLaut Inhaber buchen Patienten, die zweimal mit der KI einen Termin gemacht haben, meist auch beim dritten Mal so. Anfängliche Zurückhaltung legt sich mit der Zeit.
Unsere Einordnung
praxipal veröffentlicht keine Preise für Luna; ein Angebot gibt es nach einem Beratungsgespräch, laut Anbieter mit dreimonatiger Probezeit ohne direkte Vertragsbindung. Ein monatliches Anrufvolumen nennt der Bericht nicht, eine Kosteneinordnung ist daher nicht möglich.
Wer wie hier vor allem außerhalb der Sprechzeiten erreichbar sein will, sollte prüfen, ob der Anbieter nach Minuten oder pauschal abrechnet – nachts und am Wochenende fallen oft viele kurze Gespräche an.
Der Erfahrungsbericht wurde vom Anbieter praxipal veröffentlicht; die Zahlen sind Angaben des Anbieters bzw. der Praxis und nicht unabhängig geprüft. Der Name des Inhabers erscheint in der Quelle in zwei Schreibweisen (Banach/Bannach). Wir haben mit keinem der Beteiligten gesprochen und erhalten von keinem Geld.
Häufige Fragen
Kann ein KI-Telefonassistent Notfalltermine außerhalb der Sprechzeiten buchen?
In der Praxis Dr. Banach ja: Die KI bucht Notfalltermine auch nach Praxisschluss direkt in den Kalender. Der Inhaber hebt genau das als besonders wertvoll hervor.
Funktioniert ein KI-Telefonassistent für mehrere Praxisstandorte?
Ja, wenn er Anrufe dem richtigen Standort zuordnet. Luna wurde hier von Anfang an für Königstein und Frankfurt eingerichtet.
Wie viele Anrufe kann die KI gleichzeitig annehmen?
Laut Anbieter führt Luna in dieser Praxis in der Spitze fünf Telefonate gleichzeitig.
Quelle: „Erfahrungsbericht - Praxis Dr. Banach“, praxipal – zum Original ↗. Zusammenfassung in eigenen Worten; Kosten und Einordnung von KI-Telefonassistent-Anbieter.