Steckbrief
- Betriebe
- LIM Management, Wien (über 250 betreute Objekte), und Immobilientreuhand Jaklitsch, Graz
- Anrufvolumen
- LIM: mehr als 2.000 automatisch bearbeitete Anrufe pro Monat
- Typische Anrufer
- Mieter, Eigentümer und Dienstleister
Ausgangssituation
- Hausverwaltungen bekommen täglich viele Anrufe von Mietern, Eigentümern und Handwerkern – oft zu immer gleichen Themen.
- Qualifiziertes Personal für den Kundendienst ist schwer zu finden; das Annehmen und Weiterverbinden bindet Kapazität, die im Tagesgeschäft fehlt.
Die Lösung
- Der KI-Assistent nimmt alle Anrufe an, auch außerhalb der Bürozeiten.
- Standardfragen beantwortet er selbst; komplexere Anliegen leitet er gezielt an die zuständigen Mitarbeiter weiter.
Der Nutzen
- LIM Management: über 2.000 Anrufe im Monat laufen automatisch – laut Bericht mehr als 2.500 Gesprächsminuten, die das Team nicht mehr selbst führen muss.
- Jaklitsch: über 80 % der Anrufe werden automatisch bearbeitet; das Unternehmen nennt mehr als 20 Stunden Zeitgewinn pro Woche.
- Erstmals gibt es Zahlen dazu, wie viele Anrufe täglich eingehen und welche Anliegen sich wiederholen – eine Grundlage, um Abläufe und Website-Infos zu verbessern.
Herausforderungen
- Anrufer müssen wissen, dass sie mit einer KI sprechen, und bei Bedarf einen Menschen erreichen – laut einer im Artikel zitierten Umfrage die beiden Bedingungen für Akzeptanz.
- Rund jeder fünfte Anruf lässt sich nach Anbieterangabe nicht vollständig von der KI lösen; dafür braucht es eine saubere Weiterleitung.
„Wir können nun erstmals genau analysieren, wie viele Anrufe täglich eingehen.“
Stefan Jaklitsch, Geschäftsführer der Immobilientreuhand Jaklitsch, zitiert nach Österreichische Immobilien-Zeitung (OIZ)
Learnings für andere Betriebe
- Die Anrufdaten sind ein NebengewinnWer sieht, welche Fragen täglich kommen, kann sie gezielt vorab beantworten – auf der Website, im Mieterportal oder im Aushang.
- Transparenz und Ausweg einplanenDie KI sollte sich als KI vorstellen und auf Wunsch weiterverbinden. Seit August 2026 ist die Kennzeichnung nach Art. 50 der KI-Verordnung ohnehin Pflicht.
- Gleichzeitige Gespräche prüfenBei vielen Anrufen ist nicht nur das Minutenkontingent entscheidend, sondern auch, wie viele Gespräche der Tarif parallel erlaubt. Sonst hören Anrufer in Spitzenzeiten trotzdem das Besetztzeichen.
- Klein anfangen lohnt sich auch für GroßeSelbst eine Verwaltung mit über 250 Objekten startet mit Standardfragen und übergibt alles Komplexe an das Team.
Was kostet das bei diesem Volumen?
Laut Bericht sind es rund 2.500 Gesprächsminuten im Monat bei 2.000 Anrufen. Die günstigsten öffentlichen Tarife bei diesem Volumen (netto, monatliche Zahlung):
| Anbieter | Tarif | ≈ pro Monat |
|---|---|---|
| Self-Service | 200 € | |
| Professional | 269 € | |
| Pro | 316,26 € | |
| Starter | 344 € | |
| Solo | 344 € |
Berechnet aus unseren Preisdaten (02.11.2026) für 21 Anbieter, die Immobilien & Hausverwaltung ausdrücklich als Zielgruppe nennen und öffentliche Preise haben – Methodik. Bei diesem Volumen lohnt sich fast immer ein individuelles Angebot.
Spezialisten für Immobilien & Hausverwaltung
Diese Anbieter haben sich ganz auf Immobilien & Hausverwaltung ausgerichtet – mit Abläufen und Anbindungen für die Branche:
Einstiegspreis netto pro Monat. Bei 2.500 Minuten im Monat: individuelles Angebot anfragen.
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Unsere Einordnung
2.000 Anrufe mit zusammen rund 2.500 Minuten heißt: Die Gespräche sind kurz, im Schnitt gut eine Minute. Rein rechnerisch ist bei fonio der Tarif Solo am günstigsten (119 € mit 1.000 Minuten plus 15 Zusatzpakete à 15 € ≈ 344 € netto). Solo erlaubt aber nur einen Anruf gleichzeitig – bei 2.000 Anrufen im Monat klingelt es oft parallel. Realistisch ist deshalb der Tarif Team: 359 € netto im Monat mit 3.600 Minuten und 3 gleichzeitigen Gesprächen (monatlich kündbar; bei jährlicher Zahlung 299 €).
Die Lehre daraus gilt für alle Anbieter: Bei hohem Anrufvolumen nicht nur Minuten vergleichen, sondern auch, wie viele Gespräche gleichzeitig möglich sind.
Gerade bei Hausverwaltungen lohnt der Blick auf Spezialisten wie Frida oder cambioo, die auf Verwaltungssoftware zugeschnitten sind – die Tabelle unten zeigt die günstigsten passenden Tarife bei diesem Volumen.
Die Zahlen stammen laut OIZ aus einer Aussendung (Pressemitteilung) von fonio.ai; die Erfolgsquote von rund 85 % ist eine Anbieterangabe. Wir haben mit keinem der Unternehmen gesprochen und erhalten von keinem Geld.
Häufige Fragen
Was kann ein KI-Telefonassistent in der Hausverwaltung übernehmen?
Vor allem Standardanfragen von Mietern und Eigentümern sowie das Aufnehmen und Weiterleiten von Anliegen – rund um die Uhr. Bei der Grazer Immobilientreuhand Jaklitsch laufen so über 80 % der Anrufe automatisch.
Was kostet ein KI-Telefonassistent für eine Hausverwaltung mit 2.000 Anrufen im Monat?
Das hängt von Gesprächsdauer und gleichzeitigen Anrufen ab. Bei rund 2.500 Minuten im Monat liegen die günstigsten passenden Tarife zwischen etwa 200 und 350 € netto; fonio kostet im Tarif Team mit drei parallelen Gesprächen 359 €. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Details.
Quelle: Redaktion OIZ, „KI-Telefonassistent entlastet Immobilienverwaltungen“, Österreichische Immobilien-Zeitung (OIZ), 12.08.2025 – zum Original ↗. Zusammenfassung in eigenen Worten; Kosten und Einordnung von KI-Telefonassistent-Anbieter.